News | 2026-09-28

Blick in die Unternehmensgruppe: Richtfest für das neue Forschungszentrum der TRON gGmbH

Über das Engagement der J. Molitor Immobilien GmbH am Mainzer Biotech-Campus hinaus bringt unsere Unternehmensgruppe die regionale Forschungslandschaft auch an anderer Stelle baulich voran. So errichtet die Karl Gemünden GmbH & Co. KG in einer ARGE mit den Partnern Implenia und Apleona aktuell das neue Forschungszentrum der TRON gGmbH. Am Freitag wurde Richtfest gefeiert.

Auf rund 11.000 Quadratmetern Nettogrundfläche entstehen moderne Labor-, Büro- und Lehrflächen für bis zu 400 Mitarbeitende. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Bauwirtschaft würdigten den Baufortschritt und die Bedeutung des Projekts für den Forschungs- und Biotechnologiestandort Mainz.

Der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit, Clemens Hoch, würdigte die Bedeutung des Projekts für den Wissenschafts- und Biotechnologiestandort Rheinland-Pfalz: „Wir sind dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell zu den Patientinnen und Patienten zu bringen, ein Stück nähergekommen. Forschung darf nicht im Labor enden. TRON steht seit seiner Gründung für genau diese Verbindung von exzellenter Forschung und medizinischer Anwendung.“

Im neuen Forschungszentrum werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an der Entwicklung innovativer Diagnostika und immuntherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten für Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskuläre Erkrankungen und weitere schwere Krankheiten arbeiten.

Dr. Michael Ludorf, Kaufmännischer Geschäftsführer von TRON, sagte: „Ein Forschungsneubau dieser Größenordnung ist ein anspruchsvolles Projekt, bei dem viele Beteiligte und Gewerke eng zusammenspielen müssen. Dass wir diesen wichtigen Meilenstein im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen erreichen, ist eine großartige Teamleistung. Mein Dank gilt unserem Projektteam sowie allen Planungs- und Baupartnern für ihr außerordentliches Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Gaida, Medizinischer Geschäftsführer von TRON, richtete den Blick auf die künftige wissenschaftliche und klinische Zusammenarbeit: „Mit dem Neubau bekommt die enge Verbindung zwischen TRON und der Universitätsmedizin Mainz einen gemeinsamen Ort. Kurze Wege und der unmittelbare Austausch werden die tägliche Zusammenarbeit unserer wissenschaftlichen und klinischen Teams weiter stärken.“

Welche Rolle dabei das Zusammenspiel von Menschen, Technologien und Infrastruktur spielt, unterstrich Prof. Dr. Uğur Şahin, Mitgründer, Gesellschafter und wissenschaftlicher Berater von TRON: „Wissenschaftliche und medizinische Durchbrüche entstehen, wenn exzellente Forschung, innovative Technologien und kluge Köpfe zusammenkommen. Der Neubau schafft dafür bei TRON die besten Voraussetzungen. So wollen wir in Mainz medizinische Innovationen entwickeln, die Patientinnen und Patienten weltweit zugutekommen.“

Auch die Gesellschafter von TRON sehen in dem Neubau einen wichtigen Impuls für die wissenschaftliche Entwicklung des Standort Mainz. Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, betonte: „Innovative Grundlagenforschung in Medizin und Naturwissenschaften und die möglichst direkte Übersetzung in Diagnostik und Therapien von Krebs- und Immunerkrankungen brauchen moderne Forschungsinfrastruktur in zeitgemäßen Arbeitswelten. Diese wird im TRON-Neubau in hervorragender Weise gegeben sein, sodass wir schon jetzt hoffnungsvoll auf künftige Erkenntnisse im Bereich Biotechnologie und deren medizinische Anwendung blicken können.“

Die unmittelbare Nachbarschaft zur Universitätsmedizin schafft zugleich die räumlichen Voraussetzungen für eine noch engere Verbindung von Forschung und klinischer Praxis. Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, erklärte dazu: „Das Richtfest macht einen Ort sichtbar, an dem künftig Wissenschaft gestaltet wird. Der Standort auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz steht dabei für eine enge und translational ausgerichtete Verbindung von Forschung und Krankenversorgung. Hier können wissenschaftliche Expertise und klinische Erfahrung unmittelbar zusammenwirken und gemeinsam neue Perspektiven für die Medizin eröffnen.“

Die Landeshauptstadt Mainz sieht in dem Neubau einen weiteren wichtigen Baustein für die Entwicklung eines international sichtbaren Biotechnologie-Clusters. So bekräftigt Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, dabei: „Mainz hat sich in den vergangenen Jahren mit großem Engagement zu einem herausragenden Standort für Biotechnologie und Life Sciences entwickelt. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft und der Landeshauptstadt.“

Im Rahmen der heutigen Veranstaltung dankte die TRON-Geschäftsführung allen Unternehmen, Partnerorganisationen und Fachkräften, die an der Planung und Umsetzung des Neubaus beteiligt sind. Die Bauunternehmung Gemünden realisiert das Forschungszentrum gemeinsam mit den ARGE-Partnern Implenia und Apleona.

Mit dem traditionellen Richtspruch durch Gemünden-Polier Markus Lunkenheimer und dem anschließenden Aufhängen des Richtkranzes wurde der erfolgreiche Abschluss der Rohbauarbeiten symbolisch gefeiert. Das Richtfest markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem Gebäude, das künftig optimale Bedingungen für exzellente Forschung, Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte und die Entwicklung neuer Therapien schaffen wird.