Startschuss „Trigon“ – Hotel, Wohnungen und Bürogebäude

Neues Entree für Mainz: Startschuss für Projekt mit Hotel, Wohnungen und Bürohaus

MAINZ - Die Gebäude auf dem ehemaligen Auto-Kraft-Gelände am Binger Schlag werden schon bald abgerissen, es folgt die Aral-Tankstelle an der Ecke zum Römerwall: Wie die Trigon GmbH & Co. KG berichtet, stehen die Bagger in den Startlöchern, um auf dem 6.700 Quadratmeter großen Areal Platz für ein Gebäudeensemble mit Hotel, Büros und Wohnungen zu schaffen. Bis Ende 2018 soll der Gesamtkomplex "Trigon" im kompletten Dreieck Binger Straße, Am Linsenberg und Römerwall fertig sein.

Abriss beginnt

"Wir gestalten sozusagen den Eingangsbereich in die Innenstadt völlig neu", sagt Martin Dörnemann, Geschäftsführer der stadtnahen Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG). „Das konnten wir nur erreichen dank intensiver Planung und dank der guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Bauamt, begleitet durch den Planungs- und Gestaltungsbeirat und im Einvernehmen mit den städtischen Gremien.“

Auch Dirk Gemünden, Geschäftsführer der J. Molitor Immobilien GmbH, freut sich: "Am Dienstag haben wir die Baugenehmigung erhalten. Jetzt kann es losgehen." MAG und die Molitor GmbH hatten sich 2012 zur Trigon GmbH & Co. KG zusammengeschlossen, um das ehrgeizige Projekt in Bahnhofsnähe umzusetzen.

Sobald die Abrissarbeiten beendet seien, werde ab August mit den Rohbauarbeiten begonnen, so Dörnemann. An der Binger Straße in Richtung Hauptbahnhof entsteht ein Hotel mit rund 160 Zimmern. Der langfristige Pachtvertrag mit der Lindner Hotels AG sei unter Dach und Fach. Das Düsseldorfer Unternehmen werde unter der Lindner-Marke „me and all hotel“ ein Haus mit Wellness- und Fitnessbereich sowie einer zur Stadt geöffneten Lounge im Erdgeschoss betreiben. Diese sogenannten "Boutique-Hotels" für ein eher jüngeres Publikum will die Linder-Gruppe unter dem Slogan "Check in and chill out" citynah in fünf deutschen Städten etablieren.

Zweiter Baustein von "Trigon" ist eine Wohnanlage mit rund 150 Einheiten, die zwischen Römerwall und Linsenberg angesiedelt ist. Klar ist, dass es sich hier um eine sehr verkehrsreiche und damit laute Ecke handelt. Die Architekten planen daher einen Innenhof und eine Blockrandbebauung, die das Wohnareal weitgehend vor dem Verkehrslärm schützen sollen.

Platz für Rettungswache

Das Konzept sieht 1- bis 2-Zimmer-Appartements vor, ergänzt durch einige 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Entsprechend variieren die Wohnflächen zwischen circa 30 und 100 Quadratmetern. "Mit dem Projekt ,Trigon’ leisten wir gerade in der Achse zwischen Universität und Hauptbahnhof einen wichtigen Beitrag zur Entspannung des innerstädtischen Wohnungsmarktes", so Dörnemann.

Komplettiert wird das 60-Millionen-Euro-Projekt Trigon durch den dritten Bauabschnitt im Bereich der heutigen Aral-Tankstelle. Dort soll ab dem kommenden Jahr ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit rund 6.200 Quadratmetern Nutzfläche errichtet werden. Dort soll auch die DRK-Rettungswache untergebracht werden, die von ihrem derzeitigen Standort an der Mitternacht in den verkehrsgünstig und in der Nähe der Uni-Medizin gelegenen Neubau umziehen wird. Raum für weitere Gewerbeflächen ist laut Trigon vorgesehen.

Quelle: Allgemeine Zeitung

 

Foto INFRA Architekten